Dax bleibt auf Vortagesniveau – ZEW-Index schwächer als erwartet

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag kaum vom Fleck bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 15.935 Punkten berechnet.

Dies entspricht einem kleinen Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen schlechter als erwartet aus. Der entsprechende Index sank im Mai um 14,8 auf -10,7 Punkte, wie das ZEW in mitteilte. Marktbeobachter hatten nur mit einem geringeren Rückgang gerechnet.

Insgesamt fehlt es weiter an Impulsen. “Der deutsche Gesamtmarkt ist auch am Dienstag weiter in seiner Lethargie gefangen”, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Die Impulse für die europäischen Finanzmärkte reichten nicht aus, um das Kursniveau im Dax oberhalb von 16.000 Punkten begründen zu können. “Neuer Schwung könnten die heute anstehenden makroökonomischen Daten aus den USA bringen”, so Lipkow.

“Bis zum Nachmittag werden sich die Investoren weiter an den Unternehmensnachrichten und Quartalszahlen entlanghangeln.” Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0894 US-Dollar (+0,19 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9179 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 75,03 US-Dollar.

Das waren 20 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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